Psychotherapie
Raum für Veränderung und Wachstum
Psychotherapie ist ein eigenständiges, wissenschaftlich anerkanntes Heilverfahren im Gesundheitswesen. Sie dient der Behandlung von psychischen, psychosozialen sowie psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.
Dabei geht sie von der Einheit von Körper und Seele aus. Krankheiten, Symptome oder Belastungen werden demnach als Ursache oder Ausdruck eines seelischen Ungleichgewichts verstanden.
Die Methode:
Katathym Imaginative Psychotherapie
Zugang zur inneren Welt
Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine tiefenpsychologische Methode, die mit inneren Bildern arbeitet. In geschützten "Fantasiereisen" (Imaginationen) entstehen innere Szenen und Symbole, die helfen, unbewusste Gefühle, Konflikte und Erfahrungen sichtbar zu machen.
Durch diese Bilder können seelische Kräfte gestärkt, neue Lösungen gefunden und heilsame emotionale Erfahrungen gemacht werden. So lassen sich Ängste, Depressionen oder psychosomatische Beschwerden besser verstehen und verändern.
KIP wird in Einzel-, Paar- oder Gruppentherapie angewandt und ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet.
Psychotherapie bietet Hilfe bei:
Selbstwert
Verlust eigener Wertigkeit, sehr kritische Selbstansicht bis hin zur Selbstverachtung, verzerrtes Körperbild
Auch Menschen mit äußerem Erfolg erleben innere Selbstzweifel – oft gut verborgen hinter Leistung oder Status.
Depression, Burnout
mit Beschwerden wie chronischer Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Schwermut, Interessenverlust, Hoffnungslosigkeit
Burnout und Depression entstehen oft durch dauerhafte Überforderung, gerade bei Menschen mit viel Verantwortung.
Ängste, Angststörungen
z. B. Panikattacken, Prüfungsangst, Phobien, soziale Ängste, generalisierte Angststörung, Waschzwang
Auch bei großem Einfluss oder Besitz entstehen Ängste – etwa vor Kontrollverlust, Versagen oder öffentlichem Druck.
Essstörungen
wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas
Essverhalten kann ein stiller Ausdruck innerer Unruhe sein – auch bei hohem Perfektionsdruck und Erfolgsanspruch.
Lebenskrisen
Konflikte am Arbeitsplatz, Mobbing, Trennung, Beziehungskrise
Verlust von Kontrolle, Rollen oder Sinn kann tiefgreifende Krisen auslösen.
Trauer und Verlust
Trauerarbeit, Phasen der Trauer, Hilfe bei Trauer, Umgang mit dem Tod
Auch der Verlust von Beziehungen, Status, Einfluss oder Lebensentwürfen kann tiefe Trauer auslösen – besonders, wenn im Außen alles „erfolgreich“ wirkt.
Voraussetzung für Psychotherapie
Eine wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch etwas verändern zu wollen, Offenheit für eine Veränderung und Ihre Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben auseinanderzusetzen und sich dabei unterstützen zu lassen.